Allergiebehandlung

Allergien treten sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auf – und das in steigendem Maße. Viele Betroffenen leiden unter einer allergischen Rhinitis, also einem allergischen Schnupfen, der sich durch Niesattacken, vermehrte Sekretproduktion („rinnende Nase“) und eine durch Schleimhautschwellungen eingeschränkte Nasenatmung („verstopfte Nase“) bemerkbar macht. Begleitend tritt fast immer eine allergische Bindehautentzündung an den Augen auf. Mit Fortdauer der Erkrankung kommt es in der Mehrzahl der Fälle zum sogenannten „Etagenwechsel“ – einem Auftreten allergischer Symptome in den unteren Atemwegen. Dies äußert sich durch Atemnot bei Allergenexposition in Form des sogenannten exogen-allergischen Asthma bronchiale.

 

Die häufigsten Auslöser für Inhalationsallergien sind verschiedene Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen sowie Tierepithelien.

 

Basis der Behandlung ist die Ermittlung der individuellen Allergenität. Dafür stehen verschiedene Allergietests (Hauttests, Blutuntersuchungen etc.) zur Verfügung.

Anschließend wird die Behandlung festgelegt. Diese kann einerseits symptomatisch erfolgen, d.h. es werden Nasensprays oder auch Tabletten zur Linderung der Beschwerden eingesetzt. Andererseits ist eine Hyposensibilisierung, auch als spezifische Immuntherapie bezeichnet, möglich. Dabei werden dem Körper über eine längere Zeit kleine Dosen der Allergene zugeführt. So konditioniert man das Immunsystem, nicht mehr in Form einer Notfallsreaktion auf die prinzipiell völlig harmlosen Allergene zu reagieren.

Die spezifische Immuntherapie sollte möglichst vor der Ausbildung eines allergischen Asthma bronchiale begonnen werden!

 

Ich informiere Sie gern über die verschiedenen Behandlungsoptionen und lege gemeinsam mit Ihnen Ihren individuellen Therapieplan fest.

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